Linksparteien
Warum es sie gibt, was deren Aufgabe ist
   
 
 

                  

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Politik in einem zeitgemäßen Rahmen

- Linksparteien -
polititische Horizonte erschließen, Verstaendnis und Freiheit Vermitteln.

Die Themen

° Warum gibt es Linksparteien?
° Was ist deren Aufgabe?
° Welche Linkspartei setzt sich eher für die Schwachen ein?
° Wie links sind die Linksparteien zur Zeit?
° Wie glaubwürdig sind deren Programme?


° Warum gibt es Linksparteien?

Im Zuge der Industrialisierung und der Massenverelendung großer Teile der Bevölkerung schuf man ein Ventil, aus dem die Arbeiterschaft ihren Druck ablassen konnten, um Fabrikstürmungen zu verhindern, die zuvor nämlich keine Seltenheit waren.
Man dachte sich, dass durch die Kanalisierung durch Parteien die Gefahr für das Kapital geringer sei, weil auch eine Partei leichter zu bändigen ist, wie ein wütender Mob, weswegen es immer wieder zu betonen ist, dass die wichtigsten Entscheidungen für die Armen/ Arbeiterschaft auf der Straße errungen wurden.
Ein Armer oder Arbeiter, der sich also in einer Partei engagiert, tut dies entweder, um Karriere zu machen, oder aus Naivität, nicht aber, um wirklich etwas zu ändern, da hierfür meist der Kontakt zur Basis flöten geht, und durch die üppigen Diäten der Bezug zur Realität der ärmsten verloren geht.
Wenn wirklich etwas für die Ärmsten errungen wurde, dann lediglich deswegen, weil die Großen etwas davon hatten. Ein Beispiel hierfür ist Henry Ford, der sagte, dass er deswegen höhere Löhne zahlt, damit auch seine Arbeitnehmer seine Autos kaufen können.
Parteien jedoch versteht man am ehesten, wenn man sie als Kaste ansieht, also als Gruppe, die sich als etwas besseres wie den Rest versteht, oder eben als etwas, was darunter ist, sozusagen befehlsempfängermäßig.
Rein theoretisch wäre das das Volk, das immer wieder Parteien an die Macht wählt, bzw. deren Vertreter, doch praktisch zeigt sich immer wieder, dass diese Theorie einfach nicht stimm.
Linksparteien speziell haben in Deutschland zusätzlich zur Aufgabe, neben dem Erhalt des Status Quo der Mächtigen auch nich die Klientel oder Kräfte zu bändigen/ kanalisieren, die für Fortschritt und Menschlichkeit/ Humanismus stehen. Warum aber beim genaueren Analysieren vieler Vorschläge eben jener nur durch Einseitigkeit letztlich gar nix ausgeglichenes und damit konstruktives hervorgebracht wird, ist aus genannten Gründen verständlich. Ein im-Kreise-drehen ist durch aus gewollt, und die konservativen, die oft auch als Rechte bezeichnet werden, haben jene ebenso nötig, wie ein Bild einen Rahmen benötigt, um auffallen zu können, was dem Wiedergewählt werden entspricht.


° Was ist deren Aufgabe?

Auch wenn einiges wiederholt wird; dies erklärt sich durch die schon erwähnte Geschichte der Linksparteien. Sie sollten eigentlich für die Abhängigen der Gesellschaft ein erträgliches Leben ermöglichen. Hierbei haben aber die meisten linksparteien v öllig bis total versagt, da sie die Vollbeschäftigung als Problem ansahen, anstatt als Segen, was auch daran liegt, dass der natürliche Feind des Gewerkschafters der Arbeitslose ist, der durch seine Existenz die des anderen in Frage stellt, da er ein Konkurent ist.
Durch diese Vermischung der Interessen machten sich viele Linksparteien handlungsunfähig, was dazu führte, dass hauptsächlich in die Bürokratie und ins Soziale Netz investiert wurde, was aber letztlich hauptsächlich denen half, die darin beschäftigt waren, nicht aber denen, die dadurch Hilfe bekommen sollten.
Ein Beispiel sind die Arbeitsämter & Jobcenter, die von einem Großteil der Bevölkerung mit mehr oder weniger Grauen betrachtet werden. Obwohl genau hier der Staat eben noch nicht offiziell großspurig die Arbeitsvermittlung privatisierte, haben jene noch lange nicht das Wohl der Kunden (Arbeitsloen) im Visier, sondern die Statistik.
Dämliche bis total überflüssige 'Maßnahmen' vom 1 Euro Job im Wald (Laubfegen) bis hin zum Computerkurs für Menschen, die Aggressionen vor eben jenen Jobkillern haben (1 Computer erstet unzählige Menschen) stehen Pate für viel Bürokratie, die keineswegs Ordnung und Klarheit als Ziel haben, sondern Vertuschung & sogar auch Fälschung (bestes Beispiel ALQ).


° Welche Linkspartei setzt sich eher für die Schwachen ein?

Dies ist relativ leicht zu beantworten, wenn man sich vorerst mal nur auf WASG und PDS/ Linkspartei bezieht:
Die PDS/ Linkspartei setzt sich eher für die Angelegenheiten der Armen und Schwachen ein, weil die WASG die PDS (der jetzigen Linkspartei) einst rechts überholen wollte, letztlich aber dann von links überholt wurde, was konkret bedeutet, dass das Wahlprogramm der PDS/ Linkspartei zählt, das trotz der vielen angeblichen Paralellen zu dem der WASG deutlicher den Sozialismus in den Vordergrund stellt, und nicht einfach die soziale Marktwirtschaft, also ein gezähmter Kapitalismus, wie es die WASG eher will. Aber dies ist fast Schnee von gestern, weil die beiden wollen Fusionieren.
Betrachtet man andere Parteien, dann sei gesagt, dass die FDP keine rechte Partei ist, sondern eben liberal. Durch das Bürgegeld, wird noch mehr vereinfacht, durch die Abschaffung der reformunfähigen Bundesagentur für Arbeit und dem Schaffen einer schlanken menschenorierentierten und erfolgsorientierten besseren Lösung, ist hierbei die Chance, dass sich wirklich etwas fundamental ändert, da dies sowohl SPD wie auch die Union kaum schaffen, da jene ja ihre Schäfchen dort wohl kaum sowas zumuten können.
Auch das Abschaffen des Kündigungsschutzes ist für Arbeitslose letzlich ein Vorteil, da je kleiner ein betrieb ist, er um zu mehr daran gehindert wird, neue Leute einzustellen, und andere frei zu lassen, um in einem flexiblen Markt bestehen zu können. Insofern vertritt die FDP eher den Kleinen Mann, während die etablierten Linksparteien letztlich die Horrorehe mit den Gewerkschaften weiterführen, die erst mals ihre gut zahlenden Beitragszahler im Visier haben, und die haben was gegen Kündigungsschutzlockerung - soweit die Theorie.
Die WASG, die nur so von Gewerkschaftsfunktionären strotzt, ist bei dieser 'Operation' auch nicht ein Garant, dass dieses Problem zur Zufriedenheit der Betroffenen gelöst wird, wobei hier nicht die Angestellten und Beamten der Agentur gemeint sind.


° Wie links sind die Linksparteien zur Zeit?

Ein Beispiel:
Die WASG wurde angeblich von ultrarechten unterwandert, die sich teilweise anscheinend schon so mächtig und etabliert genug fühlen, dass sie offen sagen, dass sie nicht "gewöhnliche Linke" sind, wobei konkretere Infos natürlich nicht zu entlocken sind, macht es sich bekanntlich nicht gut, wenn jemand meint, dass er nationaler Sozialist sei...
Jene haben übrigens auch ganz deutlich die soziale Gerechtigkeit in ihrem Programm erwähnt, und wenn man dann das Vokabular und die verhaltensweisen mancher analysiert, dann kann man zum Schluss kommen, dass vor allem in der WASG die Unterwanderungen vielfach zum Erfolg führte.
Dass dann im Laufe der Zeit sogar der eine oder andere (bekannt wurde vor allem ein Fall) hohe Spitzenfunktionär zu Ultrarechten 'übersiedelte', ist nur die Spitze des Eisbergs.
Dass auch in braunen Gewässern gefischt wird, ist bei Linken auch nix neues. Geht es doch darum, das Erstarken der Rechten zu verhindern, was dem Kapital (zur Zeit noch) schaden würde, was aber nicht immer so war.Wenn Deutschland aber erst genug heruntergewirtschaftet wurde, werden auch jene wieder mehr rangelassen (erfahrungsgemäß), und den Linken lässt man dann auch meist ein Feigenblatt, siehe Strasserflügel in der NSDAP, die übrigens auch Sozialisten ´(letztlich Linke) waren (steht ja im Namen), wobei man hier natürlich trefflich Streiten kann, wann ein Sozialist auf einmal rechts ist, bzw, wenn die Sonne auf einmal der Mond ist.


° Wie glaubwürdig sind deren Programme?

Das Programm der PDS (der jetzigen Linkspartei) ist angeblich durchgerechnet und würde funktionieren, sofern es durchgezogen werden würde, was zur Zeit aber aufgrund der Machtverhältnisse im Bundestag aber vor allem auch im Bundesrat so eher nicht möglich ist.
Das Programm der WASG ist vielfach etwas naiv und unrealistisch, vor allem weil dort teilsweise auf Kosten des real machbaren die Ziele zu hoch gehängt wurden (zum Beispiel in der Umweltpolitik, wie Gentechnik), was dazu führt, dass Anspruch und potentiell Möglichem nicht gerecht werden kann, was früher oder später zum oft erwähnten Wahlbetrug bei den Wählern führt, die ihre Stimme nicht umsonst gegeben haben wollen.


Anmerkung:
"Bei gleichrangigen Interessen kommt der Fixere zum Zug Frei nach dem Motto «wer zuerst kommt, malt zuerst» hat das Münchner Landgericht eine Klage auf Rückname einer Internetadresse abgewiesen. Wer sich zuerst anmelden lasse, habe grundsätzlich den Vorrang, urteilten die Richter in einer am Montag veröffentlichten rechtskräftigen Entscheidung (Az: 34 S 1671/04)." Dieses Gerichtsurteil ist wohl bei auch bei dieser Domain angesagt, da die Partei jene Seite nicht sicherte, die Partei jene erst nicht wollte, und letztlich Alexander Kloos lange der einzige war, der ein echtes interesse hatte und hat, über linke Parteien zu informieren, die unter sich alles andere wie homogen sind, insofern eine Vereinnamung einer linken Partei unzulässig ist, selbst wenn sie sich ähnlich nennt.

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Update: 2007-03-03, 2008-09-25 by Gratis-Media-Service

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